Digitales Leben – Digitales Netzwerken

Das digitale und virtuelle Geschehen hat unser heutiges Dasein im weitesten Sinne geprägt. Die Rede ist hierbei vom Internet im Sinne des digitalen Netzwerkens, das durch das Phänomen des World Wide Webs (WWW) ermöglicht wird. Demnach erfreuen sich soziale Netzwerke wie facebook.com, studiVZ, meinVZ, Platinnetz und viele andere stetig steigender Beliebtheit. Nicht nur Kinder und Jugendliche sind von diesen technologisierten Facetten des Internets angetan, ebenso die 50+-Generation, auch als Silver Surfer bezeichnet, kann sich für Chatten, Skypen und Co. begeistern.

Wie die Startseite dieser Webpräsenz, gestaltet sich auch dieser Beitrag ganz nach dem Motto „vernetzt miteinander – vernetzt im System – vernetzt zwischen realer und virtueller Welt“. Denn das sind wir alle, die im Internet kommunizieren – nämlich vernetzt im Rahmen eines virtuellen Netzwerkes.

Umfragen und Studien haben ergeben, dass die im Internet netzwerkenden Zielgruppen fast alle Altersgruppen abdecken. So können sich Jugendliche ab einem Alter von 12 Jahren bis hin zu den bereits erwähnten Silver Surfern ab 50 bis rund 65 Jahren für den Trend „Netzwerk Internet“ begeistern. Auch die Verwendungsgründe des virtuellen Instruments sind äußerst vielseitig: Während Jugendliche eher chatten und sich mit Freunden unterhalten, nutzen 30- bis 40-Jährige das Internet vermehrt für Recherche- sowie berufliche Zwecke. Die 50+-Generation der sogenannten Silver Surfer wiederum sieht im Internet mehrheitlich die Möglichkeit, spät aber doch die wahre Liebe zu finden. Die Kommunikation im Netz hat sich also im Vergleich zur realen „Unterhaltung“ wahrhaftig durchgesetzt und behauptet – genau genommen mit dem Grund, das Internet sei problemlos, einfach und habe in gewisser Weise etwas mit positiver Distanz zu tun.

Auch der Dating Chat im Internet verschlägt jeden zweiten Internet-Surfer ins Netz. So kann u.a. der Chat bei Platinnetz dafür genutzt werden, den Partner fürs Leben zu finden oder einfach nur um unverbindlich zu quatschen, zu reden bzw. zu kommunizieren. Statistiken belegen, dass jeder zweite seinen Partner bzw. seine Partnerin fürs Leben im Netz findet. Der Grund hierfür liegt vermehrt darin, dass das Chatten im Internet ein unverbindliches und hemmungsloses Gespräch ermöglicht, im Rahmen dessen keine Vorurteile im Hinblick auf Ästhetik, Finanzen, Beruf und Charakteristik geschürt werden können. Durch ein ganz einfaches Hin- und Herschreiben lernen sich die beiden Gesprächspartner nicht nur besser kennen, sie entwickeln vielmehr ein Gefühl füreinander – genau genommen ein Gefühl, das durch den jeweiligen Schreibstil bewirkt wird. Entschließen sich die beiden Chatter dann doch nach einiger Zeit für ein sogenanntes Blind Date bzw. erstes Treffen, so kann der „reale Kontakt“ besser aufgebaut werden, da bereits eine Basis im Zuge der Chat-Gespräche geschaffen wurde. Steht man sich hingegen in der Disco gegenüber, so wird der erste Eindruck durch die Ästhetik hinterlassen – und dies führt oftmals zu Ablehnungen und Desinteresse.

Fazit: Das soziale Netzwerken erweist sich in unserer heutigen Zeit als besonders wichtig – vor allem dann, wenn man bedenkt, dass sich alles im Rahmen einer digitalen Welt abspielt. Ganz egal ob Firmen, Produkte, Einkaufen, Dating, Verkaufen oder Spielen – alles, was die reale Welt präsentiert, ist auch im Internet vorhanden. Also, vernetzen wir uns miteinander – vernetzen wir uns im System – und vernetzen wir uns schließlich und endlich zwischen realer und virtueller Welt…